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26.06.2012 · Gebratene Nudeln mit Chili inspiriert von Harumi (Japanese Home Style Yakisoba)

Heute lag unsere Tochter mit einer Sommererkältung im Bett. Zur Linderung kam das probate Hausrezept der Familie zum Einsatz, eine frisch gemachte Hühnersuppe. Das war für uns auch die Gelegenheit, eines unserer Lieblingsrezepte zu kochen. Eines der besten Nebenprodukte einer guten Hühnersuppe sind nämlich japanische gebratene Nudeln mit Chili.

Natürlich kann man Chilies von The Love of Chilies auch direkt in die Hühnersuppe geben. Oft sind es die ganz einfachen Dinge, die durch einen gefriergetrockneten Chiliring so richtige Essfreude erzeugen (vor ein paar Tagen hatten wir z.B. über Frischkäse-Cracker mit Chilis gebloggt).

Japanese Home Style Yakisoba - Gebratene Nudeln mit Chili

Bevor wir zu den Nudeln kommen, müssen wir ersteinmal eines klarstellen: Es gibt unheimlich viele schlechte gebratene asiatische Nudeln – besonders in Deutschland. Berge türmen sich in fast jedem Hauptbahnhof.

Dabei ist das Original so unglaublich gut und eines der Klassiker des japanischem Home Style Cooking. Unsere Nudeln sind übrigens von Harumi Kurihara inspiriert. Harumi hat japanisches Home Style Cooking bekannt gemacht. Sie ist so etwas wie eine japanische Jamie Oliver.

Jetzt aber an die Nudeln. Für das Gericht zirka eine halbe Stunde einplanen (vorausgesetzt die Hühnersuppe ist schon vorhanden).

Was brauchen wir?

  • Trockene Asiatische Weizen-Nudeln – diese können aus ganz Asien kommen, einfach schauen, dass die Verpackung einen guten Eindruck macht (eine Portion pro Person)
  • Hühner- oder (besser) Putenschnitzel oder Filet aus dem Bioladen oder dem Biofach (so viel man will, muss aber nicht viel sein)
  • Ein Ei
  • Zucker, Salz
  • Öl zum Braten (z.B. Livio)
  • Schalotten
  • Knoblauch
  • Bei Bedarf: Gemüse zum Braten z.B. Paprika, Zucchini, Brokolli oder Pilze
  • Oyster Sauce (Austernsauce) (Thai) (ein Esslöffel)
  • Brandy, Wein oder anderen Alkohol (ein Esslöffel)
  • Soy Sauce (ein Esslöffel)
  • Sesam-Öl (ein Esslöffel)
  • Mondamin zum Binden der Sauce (zwei – drei Esslöffel)
  • Chilis von The Love of Chilies

Und: Die frische Hühnerbrühe (eine Tasse ungefähr).

Es geht los. Ja!

  • Zuerst das Huhn oder die Pute in kleine Stücke schneiden. Diese dann in einer Schüssel mit einem Ei, etwas Zucker und etwas Salz (zirka ein Teelöffel Zucker, wir nehmen weniger Salz), sowie wenig/dem Mondamin mischen. Das Gemisch durchziehen lassen. Eine Stunde ist besser, aber manchmal ist diese Stunde bei uns auch nur fünf Minuten lang.
  • Die Nudeln in Wasser kochen. Sie müssen meistens nur etwa drei Minuten kochen. Anschließend die Nudeln in ein Sieb geben und kaltes Wasser darauf gießen, damit sie nicht weiterkochen. Die Nudeln dann aufheben.
  • Jetzt das Fleisch in einer Pfanne (es muss kein Wok sein) anbraten.  Nicht so oft wenden, damit es schön goldbraun und durchgebraten wird. (Wir schneiden immer ein paar Stücke zum Test an). Etwas Knoblauch mitbraten (nicht den Knobi braun werden lassen). Zur Seite stellen.
  • Nun kann das Gemüse auch gebraten werden. Aufheben.
  • Jetzt die Nudeln in der Pfanne knusprig braten (das dauert länger als man denkt, es muss nicht alles knusprig sein, nur eine Schicht Nudeln). Die Nudeln kommen aus der Pfanne direkt verteilt in die Teller.
  • Das Gemüse und das Fleisch kann jetzt auch auf die Nudeln verteilt werden.
  • Die Pfanne weiterhin heiß lassen, jetzt die Hühnerbrühe, Oystersauce, Brandy, Soyasauce etwas Sesamöl und die Brühe in die Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Saucenbinder dazugeben (es wird nicht dickflüssig werden, das ist aber nicht schlimm).
  • Die Sauce über die Nudelteller verteilen.
  • Chilis nicht vergessen und los geht’s.

Unsere japanischen Freunde essen Yakisoba mit etwas japanischem Reis-Essig, für uns ist das eine fortgeschrittene Option.

PS: Man muss die Hühnerbrühe natürlich nicht immer frisch haben. Wir heben immer kleine Portionen gefrorener Hühnerbrühe im Tiefkühlfach auf. Auftauen und los geht’s.

Guten Appetit!

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Über uns

Josefina Petrus und
Anna Yukiko Bickenbach

Wir lieben Chilies; schon seit unserer Kindheit, auch wenn unsere Biographien unterschiedlicher nicht sein können. Josefina hat in frühen Kindertagen ihre Eltern auf Reisen nach Indien begleitet. Anna ist auf drei Kontinenten aufgewachsen, und hat auf Okinawa gelebt, wo Chilies in Sake getränkt werden.

Wir haben beide spannende Aufgaben gemeistert: Josefina hat Für Film und TV gearbeitet, war Basketball-Trainerin, Projektmanagerin bei betterplace.org und Vorstandsmitglied der Berlin British School. Anna spielt begeistert Volleyball, hat die online Plattform ecotastic mitbegründet.

Wir halten nichts von Kompromissen… warum sich mit weniger zufrieden geben, wenn man das Beste haben kann. Für uns sind Chilies das, was für andere Süsses ist; Genuss.

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